Gestern bin ich nach einem Workshop mit Professor Kniesche gegangen, der über “Die Räuber” von Schiller erzählte. Der Workshop war auf Deutsch, aber Professor sprach klar und langsam und ich bin stolz darauf, dass ich fast alles verstehen konnte. Es war einen kleinen Vortrag über die Zeit, wann das Drama geschrieben wurde. Professor Kniesche erzählt über die künstlerlichen Neigungen der 1780s und die Wiederspiegelung der literarischen Polemik in das Theaterstück. Professor erklärte, dass Schiller sehr revolutionär für seine Zeit war, weil er gegen die Regeln des Klassizismus ging. Wir lasen eine Vorrede zur ersten Auflage der “Räuber”, dort sagte Schiller, dass er das Drama lebendiger und echter machten will. Schiller brach mit der Regel den “drei Einheiten”, die meinte, dass das Drama in eine Zeit und in einem Ort passieren soll und nur einen Konflikt oder eine Handlung hat.
Das andere wichtige Thema war die Gefühle der Generation von Schiller. Es war mit der bürgerlichen Jugend verbunden, die gut gebildet war, aber sich nach den eigenartigen Taten sehnte. Alle wollten Alexander der Große oder Prometheus sein. Deshalb bekommt Karl von Moor einen Räuber. Durch dieses Theaterstück kritisiert Schiller die Philosophie der Romantik, und dieser Gedanke ist neue für mich, weil ich glaubte, dass “Die Räuber” ganz romantisch ist. Schiller unterstreicht, dass vor allem Mann moralisch sein soll. Aus gleichem Grund kritisiert er die Aufklärung, weil die Aufklärung nur die Vernunft traute.
Ich habe den Vortrag viel genossen und jetzt will ich eine Stunde des Professors Kniesche nehmen.
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