Montag, 21. März 2016

Jakob der Lügner


Der Film hat einen starken Eindrück auf mir gemacht. Ich habe viel geweint, während ich den schaute. Normalerweise vermeide ich, die Filme über den Holocaust zu sehen, weil ich zu empfindlich bin, und dieses Thema ist sehr schmerzlich für mich. Aber dieser Film ist nicht brutal, sondern klar und traurig, und man kann hier lachen und weinen zusammen.
Der Film erzählt über ein Ghetto in Polen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Hauptfigur ist Jakob, ein ehemaliger Kaufmann, der vor der Okkupation ein Lokal führte. Den ganzen Film sehen wir die Rückblende des seinen alten Lebens. Jetzt arbeitet er als ein Hilfsarbeiter, genau wie alle andere Leute im Ghetto. Er ist ein guter Mann: er versorgt und schützt ein kleines Waisenmädchen und er hat viele Freunde. Aber er ist nur ein “kleiner Mann” auch: er hat viel Angst, er ist kein Held, er kämpft nicht und er versucht nicht zu fliehen. Ein Tag hört er das Radio in einem Revier und erfährt, dass die Russen nicht weit von seiner Stadt sind. Sein junger Freund Mischa will versuchen zu fliehen, aber es sehr unmöglich und gefährlich ist, und Jakob sagt ihm, was er über die Russen weiß. Mischa will die Wahrheit über das Revier nicht glauben, deshalb sagt Jakob, dass er ein Radio hat. Es ist sehr interessant, dass Mischa nur die Lüge glauben kann, weil sie besser und möglicher als die Wahrheit ist, trotzdem ist sie sehr unglaublich. Das ganze Ghetto erfährt, dass Jakob das Radio “hat”, und die guten Nachrichten bringen die Hoffnung. Jakob entscheidet sich, die Lüge anzuhalten, weil er sie als die Notlüge sieht. Manchmal sagt er etwas gutes über die Russen, und es begeistert die Leute. Aber schließlich verliert er die Hoffnung und sagt seinem Freund, der immer froh über die Nachrichten war, dass es kein Radio gibt. Der Freund sagt, dass er glaubt Jakob nicht, aber danach begeht er Selbstmord. Am Ende werden alle Leute aus dem Ghetto transportiert.
Ich glaube, dass Jakob ein Held seiner Zeit ist. Er glaubte nur in die Leute und die Menschlichkeit. Er wollte, dass die Leute ihr Leben genießen können, weil das Leben am wichtigsten ist. Es gibt eine Szene, wann der Doktor Jakob bittet, die Nachrichten nicht mehr zu verbreiten, weil die Leute aufgeregt werden. Aber Jakob antwortet, dass seit alle über das Radio gewusst haben, gab es kein Selbstmord im Ghetto. Es meint, dass Jakob versteht, was seine Lüge den Leuten bringt. Jakob behandelt die Leute wie Kinder, weil alle Leute Hoffnung und Herzengüte verdienen. Wann sein Freund sich umgebracht hat, sagt Jakob, dass es genug Mörder im Welt gibt, und jetzt fühlte er selbst einem von ihnen. Es war vielleicht die großte Tragödie für ihn, weil er das Leben zu viel schätzt.
Ich habe immer gedacht, warum die Juden in den Ghettos keinen Widerstand leisteten. Jetzt denke ich, dass Jakobs Lüge eine Art des Widerstands war: die Hoffnung haben, wenn alles gemacht wird, um die Hoffnung wegzunehmen.
Der Film hat einen anderen Lügner. Mischa hat seiner Verlobte gelügt, um sie zu schützen. Und seine Lüge war sehr klein. Er versuchte, nicht die Gesellschaft, sondern seine Familie zu retten. Es ihn gelang, und ich denke, dass seine Lüge notwendiger war. Wenn ich denke, welche Lüge ich lieber hätte, würde ich die kleine Lüge von Mischa aussuchen. Ich glaube, dass die Enttäuschung viel schlechter als alles anderes ist. Ich habe immer Angst, enttäuscht zu sein.
Der Film ist sehr tief und rührend und ich kann ihn gut empfehlen. Es ist auch sehr ähnlich mit den sowjetischen Filmen, weil es in der DDR gedreht wurde, und es klang sehr seelisch und herzlich für mich.

Dienstag, 15. März 2016

Wohin ist das Bier verschwunden?


Bier ist immer ein wichtiger Teil der deutschen Kultur gewesen. Es spielte eine große Rolle im Werden des Nationalsozialismus auch, weil die Leute sich in den Ausschänken trafen und die Ideen bei den Biergläsern austauschten. Man erinnert sich an den Hitlerputsch, der in dem Bürgerbräukeller geplant wurde und wo er anfing. Jetzt können wir erwarten, dass die Bierhäuser und Bierausschänken im Dritten Reich geehrt wurden. Es war nicht genau so, und hier will ich über die Geschichte des Bieres im Zweiten Weltkrieg erzählen.

Bürgerbräukeller in Münich, wo im Jahre 1923 der Bierputsch begann

Hitler mit den Alten Kämpfern in Hofbräuhaus in Münich, 1929
Obwohl Hitler im Gefängnis einen Liter Bier pro Tag getrunken hat, wurde er später ein Abstinenzler und setzte sich gegen den Alkoholkonsum und für die Gesundheit ein. Im Dritten Reich wurde Alkoholismus als eine Erbkrankheit betrachtet, und Hitler wusste, dass sein Vater ein Alkoholiker war. Aber er sagte immer, dass er den Geschmack des Bieres mag, darum wurde für ihn ein bestimmtes 1%-Bier gebraut. Entweder verstand Hitler, dass das Alkoholverbot sehr unpopulär wurde, oder er hatte nichts gegen den mäßigen Alkoholkonsum, aber die Leute tranken das Bier weiter. Es ist interessant, dass Hitler das Oktoberfest nie besucht hat, und seit dem Anfang des Krieges bis zum Ende gab es kein Oktoberfest.

Die Nazionalsozialisten auf die Motorradrennen in Sycow, Polen

Die Bierproduktion und die Stammwürze des Bieres in Deutschland
Der Deutsche Staat hatte nie das Biermonopol: jede große und kleine Stadt hatte einige Brauereien. Jede Brauerei hatte ihre einzigartige Geschichte, auf der sie stolz ist. Es ist sehr schwierig, die Statistiken des Bierkonsums zu finden, weil die Produktion und die Nachfrage nur lokal waren. Obwohl ich erfahren habe, dass die Gesamtsumme der Produktion am Ende des Krieges wesentlich reduziert wurde. Vielleicht ist es passiert, weil im Krieg viele Brauereien durch die Bombardierungen zerstört wurden. Zum Beispiel hatte Köln im Jahre 1860 mehr als 120 Brauereien und Düsseldorf hatte circa 100. Nur die 21 in Köln und die 18 in Düsseldorf überstanden den Krieg. Ich will hier über einen Kölner Brauer erzählen, der in dem Krieg viel gelitten hat, weil sie ein typisches Schicksal der deutschen Brauerei hatte.


Hofbräuhaus im Jahre 1945 nach der alliierten Bombardierung
Die ganze Stadt wurde dreimal zerstört und alle Brauereien wurden mit ihr ausgebrannt. Außer den alliierten Bombardierungen, störte auch die Industrie die SA-Machthabers. Sie ausführte eine Mangelwirtschaft, deshalb sollten die Brauereien die Hopfen und Gerstezuteilungen reduzieren. Es wirkte sich auf den Geschmack und die Qualität des Bieres aus. Man kann auf dem Diagramm sehen, dass es die Stammwürze des Bieres dazu verringerte. Um die Ähnlichkeit mit normalem Bier zu erhalten, wurde Zuckercouleur ins Bier hinzugefügt, trotzdem es gegen das “Reinheitsgebot”, das eine gesetzliche Regelung für die Bierbrauerei seit dem 16. Jahrhundert war, ging. Es fehlte auch an den qualifizierten Fachleuten, weil alle Männer im Krieg waren. Nach dem Krieg war die britische Besatzungsarmee die Erste, die eine Brauerei wieder starten konnte. Die Briten benutzten eine intakt gebliebene kölnische Brauerei, aber das Bier wurde nur für die Besatzungssoldaten produziert.

In der ganzen deutschen Bierindustrie gab es immer noch einen Mangel an Rohstoffen, weil die Gerste zuerst für das Brot benutzt wurde. Der Staat erlaubte, nur die “Hopfenbrause” - das “Ersatzbier” - das weniger als 2% Alkoholgehalt hatte, zu brauen. Nach dem Ende des Krieges gab es auch eine Versorgungskrise und man konnte normales Bier nur auf den Schwarzmärkten finden. Die Bierfässer wurden die Schmuggelware: zum Beispiel, transportierte man sie in Krankenwagen durch die Stadt.

Münich Oktoberfest im Jahre 1950
Quellen (Bilder):

Quellen (Text):
http://koelner-brauerei-verband.de/historie/historie/koelsch-nach-dem-zweiten-weltkrieg.html
http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article150132338/Mit-doppelter-Bier-Ration-schrieb-Hitler-Mein-Kampf.html
http://www.europeanbeerguide.net/warbeer.htm
http://warontherocks.com/2015/06/a-farewell-to-sobriety-part-two-drinking-during-world-war-ii/

Sonntag, 6. März 2016

Ja- und Neinsager


Die Stücke hatten eine zweideutige Eindruck auf mir. Es war sehr merkwüdig, sie zu lesen, weil sie auf einer seltsamen Art und sehr künstlich geschrieben werden. Ich habe gehört, dass Brecht eine neue Konzeption des Theaters geschafft hat, dort bekommt Theater das “Anti-Theater”, weil die Schauspieler und ihre Personen entfremdet sollen sein, sodass durch die Distanz das Publikum sich selbst beobachten und analysieren können. Jetzt habe ich verstanden, wie es in dem Text sieht aus. Die Rede der Personen ist sehr kalt und unlebendig, sogar automatisch. Es gibt keine Gefühle, sondern nur die Vernunft. Ich mag viel, dass die beide Stücke nach dem Vorbild einer griechischen Tragödie gemacht werden. Sie erforschen beide Einverständnis in Gesellschaft und die Antike ist eine Zeit der Gemeinschaft ohne Individualismus, wann die Meinung der Mehrheit und die Kraft des Brauchs alles bestimmten vor.

Eine Szene der Oper von Kurt Weil "Der Jasager"
Bezügluch die Haltung, gibt es keinen Sinn, nur eines von die Stücke zu lesen, weil nur sie beide die Autorsposition vermitteln. Nachdem ich den “Jasager” gelesen habe, dachte ich, dass Brecht dieses Ja-Einverständnis lobt, weil er ein Kommunist ist. Aber in dem “Neinsager” lobt er das Humanismus und das Einverständnis meint hier die Menschlichkeit und die Sympathie. Darum ist es nicht zu eindeutig. Es ist wunderbar, dass die Texte sind fast identisch, außer der Situation. In den “Jasager” gibt es eine Seuche in der Stadt, aber in den “Neinsager” gibt es keine. Deshalb sind beide Lage möglich und verständlich von dem Autor. Die Leute sollen ihre Prioritäten richtig setzen, aber es ist schließlich der Knabe, wer alles bestimmt. Nachdem wir den “Neinsager” gelesen haben, sehen wir, dass man “nein” auch sagen kann. Deshalb ist es die Sache der mans Entscheidung, und hier soll er seine Einverständnis zeigen. Andererseits merken wir uns die griechischen Tragödien, dort wird alles von dem Schicksal bestimmt und man kann gegen ihn nichts tun. Ich glaube, dass die beide Stücke sehr kontrovers und umstritten sind, und ich kann mit ihre Handlungen nicht zusammenhängen.

Samstag, 5. März 2016

Und so weiter 2

Letzter Montag habe ich ein Bridge Marklands Schauspiel gesehen, das “Die Räuber in the box” heißt. Es war ihre Interpretation des berühmten Schillers Theaterstücks, darin sie eine einzige Schauspielerin war. Die andere Figuren waren die Puppen. Das Stück hatte keine lebenden Stimmen - alle Dialogen wurden mit der Musik von verschiedenen Leuten aufgezeichnet. Frau Markland hat viele Rollen gleichzeitig gespielt und sie hat verschiedene Perücke gewechselt, um zwischen die Personen zu unterschieden. Die Bühnendekoration war minimalistisch auch: es gab nur einen großen Kasten und einige kleineren, dort waren die Puppen. Die Musik war sehr unterschiedlich: von Wagners “Ritt der Walküren” bis Lady Gagas “Pokerface”.
Eindeutig war das Schauspiel sehr ungewöhnlich und postmoderne. Die Rede und die Lieder ergänzten ein anderes, sodass vielen neuen Sinne erschienen. Die Schauspielerin wollte, dass die Gefühle den Personen verstandlich und modern werden. Es war auch interessant, weil es möglich war, die originellen Zeilen gegen die modernen Lieder zu tauschen, dass die Leute immer über dieselben Themen denken und schreiben. Trotzdem habe ich das Spiel nicht gemocht, weil es die Gefühle und Emotion fehlte und ein bisschen spöttisch und nicht genug ernst war. Vielleicht ist es unmöglich, dass ein Stück der Romantik heute ernst sieht aus, aber es ist eine Tragödie und es tiefer soll sein.

Donnerstag, 3. März 2016

Lieblingstier: Wombat


Als mir gefragt wurde, welches Tier mein liebsten ist, antworte ich: “Der Wombat”. Zuerst haben sie eine schöne Name: sie wurden von den Aborigines genannt und ich glaube, dass sie darauf stolz sind. Wombats sind auch sehr klug, auf einem kleinsten Kontinent zu wohnen. Sie haben Australia ausgesucht, weil es am wenigsten Leute und nicht viele Raubtiere gibt.
Auch sind Wombats zu seltsam und man kann nicht sagen, welches Tier es ist. Man kann sagen, dass ein Wombat eine Katze, eine Ratte, ein Koala, sogar eine Schweine ist, aber sie sind spezial und einzigartig. Wombats sehen zu lustig aus, und vielleicht haben sie die Probleme mit Selbstbestimmung, aber sie haben keine Komplexe, darum lächeln sie viel. 
Sie sind gutmütig und sie mögen, wenn man sie streicheln. Sie sind geduldig und bedächtig auch: sie beeilen sich unnötigerweise nie. Aber wenn es sehr wichtig für sein Leben ist, können sie wirklich schnell sein. Wenn sie die Gefahr fühlen, verwandeln sie sich in ein Biest und bekommen sehr stark und mütig.

Schließlich (und am wichtigsten), Wombats haben die Beutel! Sie tragen ihre Kinder in die Beutel und es ist sehr nett! In allgemeinen sind Wombats nett, weich und kuschelig, es ist genug, sie zu lieben.
Ich wünsche, dass es ich wäre