Sonntag, 6. März 2016

Ja- und Neinsager


Die Stücke hatten eine zweideutige Eindruck auf mir. Es war sehr merkwüdig, sie zu lesen, weil sie auf einer seltsamen Art und sehr künstlich geschrieben werden. Ich habe gehört, dass Brecht eine neue Konzeption des Theaters geschafft hat, dort bekommt Theater das “Anti-Theater”, weil die Schauspieler und ihre Personen entfremdet sollen sein, sodass durch die Distanz das Publikum sich selbst beobachten und analysieren können. Jetzt habe ich verstanden, wie es in dem Text sieht aus. Die Rede der Personen ist sehr kalt und unlebendig, sogar automatisch. Es gibt keine Gefühle, sondern nur die Vernunft. Ich mag viel, dass die beide Stücke nach dem Vorbild einer griechischen Tragödie gemacht werden. Sie erforschen beide Einverständnis in Gesellschaft und die Antike ist eine Zeit der Gemeinschaft ohne Individualismus, wann die Meinung der Mehrheit und die Kraft des Brauchs alles bestimmten vor.

Eine Szene der Oper von Kurt Weil "Der Jasager"
Bezügluch die Haltung, gibt es keinen Sinn, nur eines von die Stücke zu lesen, weil nur sie beide die Autorsposition vermitteln. Nachdem ich den “Jasager” gelesen habe, dachte ich, dass Brecht dieses Ja-Einverständnis lobt, weil er ein Kommunist ist. Aber in dem “Neinsager” lobt er das Humanismus und das Einverständnis meint hier die Menschlichkeit und die Sympathie. Darum ist es nicht zu eindeutig. Es ist wunderbar, dass die Texte sind fast identisch, außer der Situation. In den “Jasager” gibt es eine Seuche in der Stadt, aber in den “Neinsager” gibt es keine. Deshalb sind beide Lage möglich und verständlich von dem Autor. Die Leute sollen ihre Prioritäten richtig setzen, aber es ist schließlich der Knabe, wer alles bestimmt. Nachdem wir den “Neinsager” gelesen haben, sehen wir, dass man “nein” auch sagen kann. Deshalb ist es die Sache der mans Entscheidung, und hier soll er seine Einverständnis zeigen. Andererseits merken wir uns die griechischen Tragödien, dort wird alles von dem Schicksal bestimmt und man kann gegen ihn nichts tun. Ich glaube, dass die beide Stücke sehr kontrovers und umstritten sind, und ich kann mit ihre Handlungen nicht zusammenhängen.

2 Kommentare:

  1. Ich habe auch gelesen, dass Brecht eine neue Konzeption des Theaters geschafft hat. Ich mag die Idee, dass die Publikum entscheiden sollen, was richtig ist und was falsch ist. Ich frage mich, warum es „Anti-Theater“ heisst, weil es negativ klingt. Du hast vollkommen Recht, wenn du gesagt hast, wie der Text keine Gefühle zeigt, und ich finde es ein bisschen seltsam aber wunderschön, weil jede Meinung unterschiedlich sein kann. Es ist mehr als nur Unterhaltung.

    AntwortenLöschen
  2. Jetzt dass ich weiß, dass Brecht eine neue Konzeption des Theaters sich eingebildet hat, kann ich sehen, warum ich habe gefühlt, dass dieses Stück so "unheimlich" war. Du bist ganz richtig, dass der Dialog und die Rede zwischen den Figuren fast automatisch ist. Ich bin einverstanden, dass es fast keine Gefühle in der Rede gibt, aber ich bin nicht sicher, dass es "Vernunft" ist. Für mich ist es als ob die Leben der Figuren (in "Der Jasager") "vorbereitet" (also "scripted) sind. Sie werden von nichts außer Unvermeidbarkeit beherrscht.

    AntwortenLöschen