Samstag, 7. Mai 2016

Und so weiter 5: Grillfest

Grillfest ist mein letztes “und so weiter” und es war das letzte Ereignis dieses Jahr in German Department. Es war auch das gute Ende des Semesters und die nette Pause in der Prüfungsvorbereitung. Ich konnte nur für eine Stunde kommen, weil am 4 es einen Vortrag von weltberühmten Musikwissenschaftler Richard Taruskin gab, und ich wollte gern dahin gehen. Aber meine Stunde am Grillfest war sehr toll und ich bin darauf gefreut, dass ich gekommen bin. Das Essen war ausgezeichnet und ich mag das, dass die Nahost Speisen, wie das Gebäck und die Salate, auch in der deutschen Küche sind. Ich habe mich mit vielen Leuten, die ich für lange Zeit nicht gesehen habe, getroffen, und ich habe einige neue Leute kennengelernt. Wir haben mit einem Student aus Deutschland über Böhmermann und die Pressefreiheit in Deutschland geredet. Leider habe ich keinen Volleyball gespielt, weil es geregnet hat, aber ich hoffe, dass das nächste Mal ich alle Aktivitäten machen werde und dass das Wetter besser wird.

Dienstag, 3. Mai 2016

Fühl dich Bern! Todesanzeige: Karl von Gastmann



Wer vieles wagt, ist bei den Menschen im Recht.
 Wer auf das meiste spucken kann, der ist ihr Gesetzgeber, und wer am meisten wagt, 
genießt die meisten Rechte! 
Fjodor Dostojewski “Schuld und Sühne” 




TODESANZEIGE


Traurig, doch mit einiger Erleichterung und Ruhe, nehme ich den Abschied von einen außergewönlichen Mensch, berühmten Akademiker, wagemutigen Philosoph und kaltblütigen Mörder Karl von Gastmann, der in seinem Haus, im Widerstand gegen die Festnahme, von der Polizei erschossen wurde. 

Zuerst soll ich erklären, warum ich meine Zeit mit einem solchen Verbrecher und Mörder verbracht habe. Gastmann und ich waren dermaßen Freunde, dass ein gewöhnlicher Mann mit einem Riese Freunde sein kann. Ich wurde von ihm gelehrt und inspiriert. Ich war immer mit seinem Verstand fasziniert und mit seinen Gedanken entsetzt, aber diese Angst hat meine Neugier immer angeregt. Ich wollte und zögerte zu wissen, welchen Frevel er sagen wird und welche neue Grenze wird er übertreten. Aber ich habe ihn nie gerichtet. Das ist auch mein Ratschlag den Lesern. Man soll über die Toten nicht schlecht sprechen, und weil ich möchte, dass meinen Artikel wahr und ehrlich ist, bitte ich Ihnen, meine lieben Leser, über Gastmann wie über eine Romanfigur zu denken. Ich glaube, dass sein Intellekt und Komplexität verdienen, bemerkt und beschrieben zu werden, und dass das Anderes für einen Moment vergessen sollen wird. Jetzt kann ich beginnen. 

Karl von Gastmann wurde in Sachsen geboren und, aus einem mir unbekannten Grund, ist nach Argentinien in der Jugend ausgewandert. Er wurde Gesandter von Argentinien nach China und danach wurde er plötzlich Franzose. Die Französische Akademie hat ihn aufgenommen und später hat er das Kreuz der Ehrenlegion bekommen. Es klingt ungläubig, aber er war ein zurückhaltender Mann und hat nie über seine persönlichen Erfolge gesprochen. Vielleicht dachte er, dass sie nicht besonders wichtig sind und nicht schwierig zu erreichen. Deshalb ist diese Biografie sehr oberflächig. Sie ist nicht wichtig, um Gastmann zu verstehen, so erzähle ich sie, nur um den Regeln des Genres zu befolgen. Aber ich schreibe weiter. 

Gastmann hat sich für Biologie interessiert und seine Forschungsartikel wurde sehr bekannt. Ich weiß auch nicht, was er in dem Krieg gemacht hat, und ehrlich will ich es nicht wissen. Schließlich, nachdem er überall gereist ist, ist er nach Lamlingen gekommen, um Weltpolitik anzuordnen. Er hat viele Industriellen, Diplomaten und Künstler eingeladen, aber wir (ich meine die Künstler) waren nur eine schöne Dekoration. Die Diplomaten und Industriellen machte ihre Handlungen, aber diese Leute haben ihn immer langweilt. Er war vielleicht die einzige Person, die sich an unserer Anwesenheit gefreut hat. Wir haben viel geredet, und das ist die Zeit, wann ich ihn näher kennengelernt habe.

Wir haben viel über die Kochkunst geredet. Gastmann war ein Kenner der internationalen Küchen aus Südeuropa, Asien, Osteuropa, Südamerika, und so weiter. Er war ein Feinschmecker und Meisterkoch. Er war auch ein Philosoph (ich habe bemerkt, dass das oft zusammen geht). Das ist, was mich an ihm am meisten fasziniert hat. Er war ein Nihilist und ich kann nicht umhin, ihn mit Raskolnikov aus dem Roman “Schuld und Sühne” zu vergleichen. Er hatte seine eigene Theorie, die behauptet, dass man alle Menschen wie geometrischen Figuren analysieren kann. Man kann ebenso gut wie böse sein, und es gibt keine menschliche Natur, um das zu verhindern. Wenn man an Mensch nicht glaubt, glaubt man an nichts. Und dieser Unglaube so stark sein kann, dass man gleichgültig wird. Gastmann lebte und seine Laune führte sein Leben. Er mochte mit sich selbst und mit anderen spielen. Man konnte alles von ihm erwarten, und das ist, was mich zitternd gemacht hat. Es war ihm egal, ob er das Gute oder das Böse tut, weil er schätzte kein über anderes. Deswegen hat er sich freigemacht. Ich habe nie den freieren Mensch gesehen und vielleicht werde nie sehen. Jetzt bist du wirklich frei. 

In stiller Trauer, 
dein Freund Friedrich D.

Sonntag, 1. Mai 2016

Und so weiter 4: Der Film

Ich habe den Film von Rainer Fassbinder gesehen, der heißt “Die bitteren Tränen der Petra von Kant”. Es ist mein erster Film von Fassbinder, und ich weiß nicht, warum ich diesen Film gewählt habe anzusehen, aber der Film hat mir beeindruckt und ich denke jetzt, dass alle Leute den Film sehen sollen, weil er ein tiefes und echtes Verständnis für die Natur der Liebe hat.
Der Film erzählt die Geschichte der Moderschöpferin Petra von Kant, die reich und erfolgreich ist. Sie ist getrennt und mit ihr wohnt eine Sekretärin, die Petra wie den letzten Dreck behandelt. Einmal kommt Petras Freundin mit ihrer Bekannte Karin. Petra bietet Karin an, ein Model zu sein, und danach verliebt sich in ihr. Sie wohnen zusammen und Petra macht alles für Karin, aber wenn der Mann von Karin nach Deutschland kommt, verlässt sie Petra und Petra ist allein und verzweifelt. An ihrem Geburtstag ist Petra betrunken und hysterisch, weil sie auf das Gespräch von Karin wartet. Nach dem Höhepunkt seiner Hysterie versteht Petra, dass sie Karin nicht geliebt hat, sondern im Besitz von ihr sein wollte. Sie sagt: „Man muss lernen zu lieben, ohne zu fordern“.


Der Film sieht wie ein Theaterstück aus, weil die Dialoge sehr theatralisch sind und die Innenausstattung des Hauses künstlisch und absichtlich ist. Das zeigt, wie künstlisch das Leben von Petra ist und wie unwirklich ihre Leiden sind. Sie lebt in einem schönen Welt, sie schafft die Schönheit, aber es ist alles nicht echt. Sie spricht unaufhörlich über ihre Leiden, aber sie sieht nicht, wie ihre Sekretärin leidet an ihrer herzlosen Behandlung. Deshalb ist der Titel des Films ein bisschen ironisch. Die Sekretärin ist immer wortkarg, während Petra sich über alles beklagt. Trotzdem denke ich nicht, dass Petra kein Gefühl hat, aber sie benimmt sich wie ein Kind, weil denkt sie, dass sein Gefühl stärker und echter ist, als andere Leute haben. Vielleicht waren ihre Gefühle für Karin sehr stark, aber durch die hat sie ihre Ehre und Respekt verloren, sie wurde ein Mensch nicht mehr. Wenn man kein Respekt für sich selbst hat, kann man nicht jemandem lieben. Das ist was Petra am Ende verstanden hat. Sie hat seine Sehnsucht nach der Macht zugeben. Darum hat Petra bei ihrer Sekretärin sich entschuldigt und eine Freundschaft angeboten, und ohne einiges Wort ist die Sekretärin weggegangen.

Montag, 25. April 2016

Der Richter und Sein Henker: Der Schluss

Ich habe etwas Ähnliches von einem Schluss erwartet, weil seit Kapitel 17 ich dachte, dass Tschanz Schmied ermorden hat. Es war auch keine Überraschung, dass Bärlach Schmied gehen ließ, weil er zu müde war, weiter zu kämpfen, und er dachte, dass Tschanz seine schlechteste Bestrafung bekommen hatte, wenn er erfuhr, dass er nur eine Schachfigur in den Bärlachs Händen war. Deshalb war es logisch, dass Tschanz sich am Ende umgebracht hat.
Aber es war sehr interessant, wie Bärlach die Schuld von Tschanz nachweisen konnte. Mein Beweis war ganz anderes, weil ich die Spuren in der Erzählung des Autors folgen konnte. Zum Beispiel war die Art, wie genau Tschanz am Anfangs 17. Kapitels beschrieben wurde, sehr verdächtig. Der Autor wollte uns überzeugen, dass Tschanz wirklich von Bärlach aufgeweckt wurde, aber in Krimis machen die Autoren nichts Überflüssiges. Das meint, dachte ich, dass der Einbrecher Tschanz war.
Trotzdem habe ich das 20. Kapitel genossen, weil die Szene, die Bärlach vorbereitet und gespielt hat, wirklich grausam und entsetzlich war. Bärlach war kein Gott, sondern der Teufel. Er sah hässlich aus, und es hat meine Einstellung zu ihn verändert.

Montag, 18. April 2016

Die Geschichte den Feinden: Der Graf von Monte Christo

Die große Geschichte des Mannes und seinen Erzfeinden ist der Roman von Dumas “Der Graf von Monte Christo”. 
Die Hauptfigur des Romans ist ein glücklicher Kapitän Edmond Dantes, der ist in einem schönen Mädchen verliebt, hat viele Freunde und ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Aber seine Freunde verraten ihm, weil sie zu neidisch sind, und er soll im lebenslangen Gefängnis kommen. Er lebt da und denkt über seine Rache, weil er verstanden hat, wer an seinem Schicksal schuldig ist. Er bricht aus dem Gefängnis aus und widmet sein Leben der Rache seinen Feinden. 


"Der Gefangene von Chateau d'If" (UdSSR, 1988)

Drei Personen sind ihm verraten. Deswegen sind sie sehr erfolgreich geworden: Fernand hat Edmonds Verlobte geheiratet, Danglars wurde einen Bankier und Villefort wurde einen Hauptanklänger. Edmond erscheint in der Gesellschaft auf dem neuen Namen Graf von Monte Christo und beginnt, den Leben seinen Feinden zu zerstören. Es ist interessant, dass niemand weiss, wer der Graft ist, und seine Verräter denken nicht, dass er ihren Feind sein sollen. 
Ich glaube, dass die Leute nicht perfekt sind, deshalb machen sie sich immer viele Böse. Die Kultur will das Wesen der Menschheit begreifen, darum treffen wir viele Geschichte des Umfriedens zwischen den Menschen.

Dienstag, 12. April 2016

Der Richter und Sein Henker: Kapitel 5, 6

Ich habe die zwei Kapitel sehr unheimlich gefunden, weil die Handlung in der Nacht passiert, es gibt ein unbewussten von der Polizei Haus im kahlen Feld, und danach erscheint plötzlich einen wilde Hund oder ein zahmes Ungeheuer. Die Stimmung ist sehr finster und fast dämonisch wie ein Ball zum Teufel. Aber der Meister will sich nicht zeigen und er sendet nur seinen Advokat, ihn zu vertreten. Wir wissen über die Leute im Haus nichts, aber wir können einbilden, dass sie sehr reich und eitel sind und viele geheimnisvollen Marotten haben. Der Hund ist eine von ihnen. Die Beschreibung des Hundes erinnert mir an den Hund von Baskerville aus der Sherlock Holmes Geschichte. Der Mann, der solches “Spielzeug” hat und in solcher Fläche wohnt, soll wenigste sehr merkwürdig und zurückhaltend sein. Aber wir wissen auch, dass Herr G sehr großzügig und gesellig in seinem Dorf ist. Trotzdem das sich nicht verhindert, ein “Teufel” in die Geschichte zu sein.


Es war nicht ganz seltsam, dass Tschanz einen Hund erschossen hat, weil er zu gefählich und unfreundlich war. Ich glaube auch, dass der Angst auf seine Entscheidung einen Einfluss hatte, weil der Hund sehr groß und wild war.

Montag, 21. März 2016

Jakob der Lügner


Der Film hat einen starken Eindrück auf mir gemacht. Ich habe viel geweint, während ich den schaute. Normalerweise vermeide ich, die Filme über den Holocaust zu sehen, weil ich zu empfindlich bin, und dieses Thema ist sehr schmerzlich für mich. Aber dieser Film ist nicht brutal, sondern klar und traurig, und man kann hier lachen und weinen zusammen.
Der Film erzählt über ein Ghetto in Polen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Hauptfigur ist Jakob, ein ehemaliger Kaufmann, der vor der Okkupation ein Lokal führte. Den ganzen Film sehen wir die Rückblende des seinen alten Lebens. Jetzt arbeitet er als ein Hilfsarbeiter, genau wie alle andere Leute im Ghetto. Er ist ein guter Mann: er versorgt und schützt ein kleines Waisenmädchen und er hat viele Freunde. Aber er ist nur ein “kleiner Mann” auch: er hat viel Angst, er ist kein Held, er kämpft nicht und er versucht nicht zu fliehen. Ein Tag hört er das Radio in einem Revier und erfährt, dass die Russen nicht weit von seiner Stadt sind. Sein junger Freund Mischa will versuchen zu fliehen, aber es sehr unmöglich und gefährlich ist, und Jakob sagt ihm, was er über die Russen weiß. Mischa will die Wahrheit über das Revier nicht glauben, deshalb sagt Jakob, dass er ein Radio hat. Es ist sehr interessant, dass Mischa nur die Lüge glauben kann, weil sie besser und möglicher als die Wahrheit ist, trotzdem ist sie sehr unglaublich. Das ganze Ghetto erfährt, dass Jakob das Radio “hat”, und die guten Nachrichten bringen die Hoffnung. Jakob entscheidet sich, die Lüge anzuhalten, weil er sie als die Notlüge sieht. Manchmal sagt er etwas gutes über die Russen, und es begeistert die Leute. Aber schließlich verliert er die Hoffnung und sagt seinem Freund, der immer froh über die Nachrichten war, dass es kein Radio gibt. Der Freund sagt, dass er glaubt Jakob nicht, aber danach begeht er Selbstmord. Am Ende werden alle Leute aus dem Ghetto transportiert.
Ich glaube, dass Jakob ein Held seiner Zeit ist. Er glaubte nur in die Leute und die Menschlichkeit. Er wollte, dass die Leute ihr Leben genießen können, weil das Leben am wichtigsten ist. Es gibt eine Szene, wann der Doktor Jakob bittet, die Nachrichten nicht mehr zu verbreiten, weil die Leute aufgeregt werden. Aber Jakob antwortet, dass seit alle über das Radio gewusst haben, gab es kein Selbstmord im Ghetto. Es meint, dass Jakob versteht, was seine Lüge den Leuten bringt. Jakob behandelt die Leute wie Kinder, weil alle Leute Hoffnung und Herzengüte verdienen. Wann sein Freund sich umgebracht hat, sagt Jakob, dass es genug Mörder im Welt gibt, und jetzt fühlte er selbst einem von ihnen. Es war vielleicht die großte Tragödie für ihn, weil er das Leben zu viel schätzt.
Ich habe immer gedacht, warum die Juden in den Ghettos keinen Widerstand leisteten. Jetzt denke ich, dass Jakobs Lüge eine Art des Widerstands war: die Hoffnung haben, wenn alles gemacht wird, um die Hoffnung wegzunehmen.
Der Film hat einen anderen Lügner. Mischa hat seiner Verlobte gelügt, um sie zu schützen. Und seine Lüge war sehr klein. Er versuchte, nicht die Gesellschaft, sondern seine Familie zu retten. Es ihn gelang, und ich denke, dass seine Lüge notwendiger war. Wenn ich denke, welche Lüge ich lieber hätte, würde ich die kleine Lüge von Mischa aussuchen. Ich glaube, dass die Enttäuschung viel schlechter als alles anderes ist. Ich habe immer Angst, enttäuscht zu sein.
Der Film ist sehr tief und rührend und ich kann ihn gut empfehlen. Es ist auch sehr ähnlich mit den sowjetischen Filmen, weil es in der DDR gedreht wurde, und es klang sehr seelisch und herzlich für mich.

Dienstag, 15. März 2016

Wohin ist das Bier verschwunden?


Bier ist immer ein wichtiger Teil der deutschen Kultur gewesen. Es spielte eine große Rolle im Werden des Nationalsozialismus auch, weil die Leute sich in den Ausschänken trafen und die Ideen bei den Biergläsern austauschten. Man erinnert sich an den Hitlerputsch, der in dem Bürgerbräukeller geplant wurde und wo er anfing. Jetzt können wir erwarten, dass die Bierhäuser und Bierausschänken im Dritten Reich geehrt wurden. Es war nicht genau so, und hier will ich über die Geschichte des Bieres im Zweiten Weltkrieg erzählen.

Bürgerbräukeller in Münich, wo im Jahre 1923 der Bierputsch begann

Hitler mit den Alten Kämpfern in Hofbräuhaus in Münich, 1929
Obwohl Hitler im Gefängnis einen Liter Bier pro Tag getrunken hat, wurde er später ein Abstinenzler und setzte sich gegen den Alkoholkonsum und für die Gesundheit ein. Im Dritten Reich wurde Alkoholismus als eine Erbkrankheit betrachtet, und Hitler wusste, dass sein Vater ein Alkoholiker war. Aber er sagte immer, dass er den Geschmack des Bieres mag, darum wurde für ihn ein bestimmtes 1%-Bier gebraut. Entweder verstand Hitler, dass das Alkoholverbot sehr unpopulär wurde, oder er hatte nichts gegen den mäßigen Alkoholkonsum, aber die Leute tranken das Bier weiter. Es ist interessant, dass Hitler das Oktoberfest nie besucht hat, und seit dem Anfang des Krieges bis zum Ende gab es kein Oktoberfest.

Die Nazionalsozialisten auf die Motorradrennen in Sycow, Polen

Die Bierproduktion und die Stammwürze des Bieres in Deutschland
Der Deutsche Staat hatte nie das Biermonopol: jede große und kleine Stadt hatte einige Brauereien. Jede Brauerei hatte ihre einzigartige Geschichte, auf der sie stolz ist. Es ist sehr schwierig, die Statistiken des Bierkonsums zu finden, weil die Produktion und die Nachfrage nur lokal waren. Obwohl ich erfahren habe, dass die Gesamtsumme der Produktion am Ende des Krieges wesentlich reduziert wurde. Vielleicht ist es passiert, weil im Krieg viele Brauereien durch die Bombardierungen zerstört wurden. Zum Beispiel hatte Köln im Jahre 1860 mehr als 120 Brauereien und Düsseldorf hatte circa 100. Nur die 21 in Köln und die 18 in Düsseldorf überstanden den Krieg. Ich will hier über einen Kölner Brauer erzählen, der in dem Krieg viel gelitten hat, weil sie ein typisches Schicksal der deutschen Brauerei hatte.


Hofbräuhaus im Jahre 1945 nach der alliierten Bombardierung
Die ganze Stadt wurde dreimal zerstört und alle Brauereien wurden mit ihr ausgebrannt. Außer den alliierten Bombardierungen, störte auch die Industrie die SA-Machthabers. Sie ausführte eine Mangelwirtschaft, deshalb sollten die Brauereien die Hopfen und Gerstezuteilungen reduzieren. Es wirkte sich auf den Geschmack und die Qualität des Bieres aus. Man kann auf dem Diagramm sehen, dass es die Stammwürze des Bieres dazu verringerte. Um die Ähnlichkeit mit normalem Bier zu erhalten, wurde Zuckercouleur ins Bier hinzugefügt, trotzdem es gegen das “Reinheitsgebot”, das eine gesetzliche Regelung für die Bierbrauerei seit dem 16. Jahrhundert war, ging. Es fehlte auch an den qualifizierten Fachleuten, weil alle Männer im Krieg waren. Nach dem Krieg war die britische Besatzungsarmee die Erste, die eine Brauerei wieder starten konnte. Die Briten benutzten eine intakt gebliebene kölnische Brauerei, aber das Bier wurde nur für die Besatzungssoldaten produziert.

In der ganzen deutschen Bierindustrie gab es immer noch einen Mangel an Rohstoffen, weil die Gerste zuerst für das Brot benutzt wurde. Der Staat erlaubte, nur die “Hopfenbrause” - das “Ersatzbier” - das weniger als 2% Alkoholgehalt hatte, zu brauen. Nach dem Ende des Krieges gab es auch eine Versorgungskrise und man konnte normales Bier nur auf den Schwarzmärkten finden. Die Bierfässer wurden die Schmuggelware: zum Beispiel, transportierte man sie in Krankenwagen durch die Stadt.

Münich Oktoberfest im Jahre 1950
Quellen (Bilder):

Quellen (Text):
http://koelner-brauerei-verband.de/historie/historie/koelsch-nach-dem-zweiten-weltkrieg.html
http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article150132338/Mit-doppelter-Bier-Ration-schrieb-Hitler-Mein-Kampf.html
http://www.europeanbeerguide.net/warbeer.htm
http://warontherocks.com/2015/06/a-farewell-to-sobriety-part-two-drinking-during-world-war-ii/

Sonntag, 6. März 2016

Ja- und Neinsager


Die Stücke hatten eine zweideutige Eindruck auf mir. Es war sehr merkwüdig, sie zu lesen, weil sie auf einer seltsamen Art und sehr künstlich geschrieben werden. Ich habe gehört, dass Brecht eine neue Konzeption des Theaters geschafft hat, dort bekommt Theater das “Anti-Theater”, weil die Schauspieler und ihre Personen entfremdet sollen sein, sodass durch die Distanz das Publikum sich selbst beobachten und analysieren können. Jetzt habe ich verstanden, wie es in dem Text sieht aus. Die Rede der Personen ist sehr kalt und unlebendig, sogar automatisch. Es gibt keine Gefühle, sondern nur die Vernunft. Ich mag viel, dass die beide Stücke nach dem Vorbild einer griechischen Tragödie gemacht werden. Sie erforschen beide Einverständnis in Gesellschaft und die Antike ist eine Zeit der Gemeinschaft ohne Individualismus, wann die Meinung der Mehrheit und die Kraft des Brauchs alles bestimmten vor.

Eine Szene der Oper von Kurt Weil "Der Jasager"
Bezügluch die Haltung, gibt es keinen Sinn, nur eines von die Stücke zu lesen, weil nur sie beide die Autorsposition vermitteln. Nachdem ich den “Jasager” gelesen habe, dachte ich, dass Brecht dieses Ja-Einverständnis lobt, weil er ein Kommunist ist. Aber in dem “Neinsager” lobt er das Humanismus und das Einverständnis meint hier die Menschlichkeit und die Sympathie. Darum ist es nicht zu eindeutig. Es ist wunderbar, dass die Texte sind fast identisch, außer der Situation. In den “Jasager” gibt es eine Seuche in der Stadt, aber in den “Neinsager” gibt es keine. Deshalb sind beide Lage möglich und verständlich von dem Autor. Die Leute sollen ihre Prioritäten richtig setzen, aber es ist schließlich der Knabe, wer alles bestimmt. Nachdem wir den “Neinsager” gelesen haben, sehen wir, dass man “nein” auch sagen kann. Deshalb ist es die Sache der mans Entscheidung, und hier soll er seine Einverständnis zeigen. Andererseits merken wir uns die griechischen Tragödien, dort wird alles von dem Schicksal bestimmt und man kann gegen ihn nichts tun. Ich glaube, dass die beide Stücke sehr kontrovers und umstritten sind, und ich kann mit ihre Handlungen nicht zusammenhängen.

Samstag, 5. März 2016

Und so weiter 2

Letzter Montag habe ich ein Bridge Marklands Schauspiel gesehen, das “Die Räuber in the box” heißt. Es war ihre Interpretation des berühmten Schillers Theaterstücks, darin sie eine einzige Schauspielerin war. Die andere Figuren waren die Puppen. Das Stück hatte keine lebenden Stimmen - alle Dialogen wurden mit der Musik von verschiedenen Leuten aufgezeichnet. Frau Markland hat viele Rollen gleichzeitig gespielt und sie hat verschiedene Perücke gewechselt, um zwischen die Personen zu unterschieden. Die Bühnendekoration war minimalistisch auch: es gab nur einen großen Kasten und einige kleineren, dort waren die Puppen. Die Musik war sehr unterschiedlich: von Wagners “Ritt der Walküren” bis Lady Gagas “Pokerface”.
Eindeutig war das Schauspiel sehr ungewöhnlich und postmoderne. Die Rede und die Lieder ergänzten ein anderes, sodass vielen neuen Sinne erschienen. Die Schauspielerin wollte, dass die Gefühle den Personen verstandlich und modern werden. Es war auch interessant, weil es möglich war, die originellen Zeilen gegen die modernen Lieder zu tauschen, dass die Leute immer über dieselben Themen denken und schreiben. Trotzdem habe ich das Spiel nicht gemocht, weil es die Gefühle und Emotion fehlte und ein bisschen spöttisch und nicht genug ernst war. Vielleicht ist es unmöglich, dass ein Stück der Romantik heute ernst sieht aus, aber es ist eine Tragödie und es tiefer soll sein.

Donnerstag, 3. März 2016

Lieblingstier: Wombat


Als mir gefragt wurde, welches Tier mein liebsten ist, antworte ich: “Der Wombat”. Zuerst haben sie eine schöne Name: sie wurden von den Aborigines genannt und ich glaube, dass sie darauf stolz sind. Wombats sind auch sehr klug, auf einem kleinsten Kontinent zu wohnen. Sie haben Australia ausgesucht, weil es am wenigsten Leute und nicht viele Raubtiere gibt.
Auch sind Wombats zu seltsam und man kann nicht sagen, welches Tier es ist. Man kann sagen, dass ein Wombat eine Katze, eine Ratte, ein Koala, sogar eine Schweine ist, aber sie sind spezial und einzigartig. Wombats sehen zu lustig aus, und vielleicht haben sie die Probleme mit Selbstbestimmung, aber sie haben keine Komplexe, darum lächeln sie viel. 
Sie sind gutmütig und sie mögen, wenn man sie streicheln. Sie sind geduldig und bedächtig auch: sie beeilen sich unnötigerweise nie. Aber wenn es sehr wichtig für sein Leben ist, können sie wirklich schnell sein. Wenn sie die Gefahr fühlen, verwandeln sie sich in ein Biest und bekommen sehr stark und mütig.

Schließlich (und am wichtigsten), Wombats haben die Beutel! Sie tragen ihre Kinder in die Beutel und es ist sehr nett! In allgemeinen sind Wombats nett, weich und kuschelig, es ist genug, sie zu lieben.
Ich wünsche, dass es ich wäre

Samstag, 27. Februar 2016

Und so weiter 1

Gestern bin ich nach einem Workshop mit Professor Kniesche gegangen, der über “Die Räuber” von Schiller erzählte. Der Workshop war auf Deutsch, aber Professor sprach klar und langsam und ich bin stolz darauf, dass ich fast alles verstehen konnte. Es war einen kleinen Vortrag über die Zeit, wann das Drama geschrieben wurde. Professor Kniesche erzählt über die künstlerlichen Neigungen der 1780s und die Wiederspiegelung der literarischen Polemik in das Theaterstück. Professor erklärte, dass Schiller sehr revolutionär für seine Zeit war, weil er gegen die Regeln des Klassizismus ging. Wir lasen eine Vorrede zur ersten Auflage der “Räuber”, dort sagte Schiller, dass er das Drama lebendiger und echter machten will. Schiller brach mit der Regel den “drei Einheiten”, die meinte, dass das Drama in eine Zeit und in einem Ort passieren soll und nur einen Konflikt oder eine Handlung hat.
Das andere wichtige Thema war die Gefühle der Generation von Schiller. Es war mit der bürgerlichen Jugend verbunden, die gut gebildet war, aber sich nach den eigenartigen Taten sehnte. Alle wollten Alexander der Große oder Prometheus sein. Deshalb bekommt Karl von Moor einen Räuber. Durch dieses Theaterstück kritisiert Schiller die Philosophie der Romantik, und dieser Gedanke ist neue für mich, weil ich glaubte, dass “Die Räuber” ganz romantisch ist. Schiller unterstreicht, dass vor allem Mann moralisch sein soll. Aus gleichem Grund kritisiert er die Aufklärung, weil die Aufklärung nur die Vernunft traute.
Ich habe den Vortrag viel genossen und jetzt will ich eine Stunde des Professors Kniesche nehmen.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Lieblingsautor: Fjodor Dostojewski

Das kann zu banal klingen, weil ich russisch bin, aber mein Lieblingsautor ist Fjodor Dostojewski. Ich habe das “Schuld und Sühne” zuerst gelesen, wann ich 16 Jahre alt war, und ich habe mich darin sofort verliebt. Danach habe ich fast alle seine Bücher gelesen und analysiert, und ich glaube, dass seine Philosophie einen starken Einfluss auf mich hatte. Sein Stil ist etwas total anderes als alle russische Schriftsteller und es ist eine Freude und eine Arbeit, seine Texte zu begreifen. Seine Romane sind ein bisschen ähnlich und man kann sagen, dass alle Texte ein großes Buch sind, aber das meint, dass er über die Wesen oder die Seele des Manns reflektieren hat.

Dostojewski hatte ein interessantes Leben. In der Jugend war er ein Sozialist, darum wurde er gefangen und danach sollte er hingerichtet werden, aber wenn er auf dem Platz der Hinrichtung stand, wurde das Urteil von dem Zar verändert und statt der Hinrichtung sollte er zur Zwangsarbeit in Festungshaft für vier Jahre gehen. Diese Erfahrung prägte seine Zukunft in hohem Maße. In seinen mittleren Jahren wurde Dostojewski einen Nazionalist und Konservative. Ich mag seine Persönlichkeit nicht, aber es stört ihn nicht, ein Genie zu sein.
Am liebsten mag ich “Die Brüder Karamasow” und “Die Dämonen” Bücher. Das Erstere war für mich eine kathartische Erfahrung. Dieser Roman erklärt den überwältigten Wert des Mannes und seine innere Schönheit. “Die Dämonen” ist einen Roman-Einblick darin, dass in Russland im Jahre 1917 passierte. Dostojewski hat die kommunistische Revolution geahnt und die Leute beschrieben, welche die Revolution machte. Ich kann beide Büchen gut empfehlen!

Sonntag, 14. Februar 2016

Günter Grass


Günter Grass (1927-2015) ist in Danzig geboren und er war stolz darauf, dass er ein Kaschuben* ist. Er ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Maler, und im Jahr 1999 hat er den Nobelpreis für Literatur bekommen. Sein Leben war sehr verschieden: seine Familie war religiös, aber er wurde gezwungen, ein SS-Mitglied während den II. Weltkrieg zu sein. Danach geriet er in die amerikanische Kriegsgefangenschaft, und nur nach dem Krieg konnte er eine Universitätseinbildung bekommen. Zuerst hat er in eine Kunstakademie studiert und er hat seinen ersten Roman geschrieben, wann er schon 31 Jahre alt war. Er war ein politische Aktivist und Sozialist auch und schrieb Gedichte und Dramen.
Der bekannteste Roman von Grass heißt “Die Blechtrommel” (1959). Er ist ein ersten Teil der Danziger Trilogie und schildert das Leben des Mannes, der entschlossen hat, ein ewiges Kind zu bleiben. Die Trilogie erzählt über die historischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und wirft die Themen des historischen Gedächtnis und Nationalsozialismus auf. In seinen Werken spricht Grass über die Vergangenheit und die Fragen der Schuld und des Vergessens. Er hat einige aktuelle Romanen geschrieben, dort er über die geteilte Deutschland denkt nach.

*Kaschubei ist ein historisches Land in Polen mit seinen Sitten und Sprach